Elbe-Radweg Tag 11 – Dresden

Etappe #11 Stadterkundung Dresden und Umgebung
Dienstag, 7. Juli 2020

Heute erkunde ich die sächsische Landeshauptstadt Dresden und Umgebung mit dem Fahrrad. Die Stadt an der Elbe ist fahrradfreundlich angelegt und nahezu eben. Einzig stören die hohen Bordsteinkanten – auch die bereits abgesengten Auf- und Abfahrten sind um einige Zentimeter höher als der deutsche Durchschnitt.

Mein erstes Ziel ist die Dresdener Neustadt einem alternativen Viertel mit Character. Hier bestelle ich erstmal im Cafe Eckstein ein Hafenfrühstück und lese gemütlich die Tageszeitung.

Danach erkunde ich das Szeneviertel und finde einige Kuriositäten an Namen, die sicher so nicht im Duden stehen. Kleine Kunstgeschäfte und Restaurants mit verwinkelten Hinterhöfen bieten Waren fernab des Mainstreans an. Finde ich voll gut.

Weiter geht es flussaufwärts am Elbufer Richtung Loschwitzer Brücke. In den Hängen geben sich klassizistische und neogotische Bauwerke die Klinke in die Hand.

Über das Blaue Wunder geht es wieder zurück Richtung Innenstadt. Museen hat Dresden einige zu bieten. Ich entscheide mich für das Militärhistorische Museum. Die Ecke stammt von dem Architekten Daniel Libeskind.

Es ist sehr mit über 10.000 Exponaten ziemlich umfangreich und befasst sich mit vielseitig mit dem Thema Gewalt als historisches und kulturelles Phänomen in der Natur des Menschen. Die Dachterasse gibt eine schöne Sicht über die Stadt frei.

Den Nachmittag verbringe ich damit kreuz und quer durch das Villenviertel in Blasewitz zu fahren und bestaune die architektonisch interessanten Gebäude aus der Gründerzeit. Hier kann man sich vorstellen wie Dresden wohl ohne 1945 aussähe, wo 85% der Innenstadt in Schutt und Asche lag. Ein prominenter Bewohner war Friedrich Schiller.

Auf dem Rückweg passiere ich den Grossen Garten, dem Stadtpark. Auch wenn vielen bereits verblüht ist, versprüht die grosszügig angelegte Parkanlage Ruhe und Entspannung vom hektischen Tag.

Nach einer kleinen Stärkung geht es nochmals in die Altstadt – jetzt klappt die Orientierung schon um einiges besser. Ich navigiere geschickt durch die engen Gassen und treffe wieder auf bekanntes, welches durch das andere Licht ganz anders aussieht.

Am Abend versuche ich mich einer Nachtwächter Tour anzuschließen. Die Buchung kann wohl nur online getätigt werden, so erkundige eben auf eigene Faust. Es gibt so viele Ecken mit Geschichte – beeindruckend.

Wieder neigt sich ein Tag dem Ende und ich knipse noch schnell ein paar Bilder hier und da bevor es ganz dunkel wird.

Veröffentlicht von Nils Bike

Nils Bike and Co.

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