Mönchsweg Tag 1 Bremen – Elsdorf b. Zeven

Samstag, 31. August 2021
Tages-Km: 77, Hm: 183

(1) Schleuse Kushsiehl (2) Es geht los! (3) Wümme Brücke – Ritterhude (4) Luftdruck auf 4,25 bar

Nach einem kräftigenden Frühstück geht es direkt los. Die Taschen sind bereits gepackt. Eine genaue Packliste füge ich später ein. Bei Abfahrt zeigt die Uhr bereits 11:30 an. Das Wetter beschreibe ich als nieselig. 

Die ersten Kilometer gehen durch bekanntes Home-Terrain. Also über die Hamme bzw. Wümme Brücke in Ritterhude direkt in das kurvenreiche Blockland. Dem Wetter geschuldet ist die Tatsache, dass wenige Radfahrer unterwegs sind. 

Nach ca. 12 Kilometern erreiche ich Kuhsiel wo ich auf die offizielle Strecke des Mönchsweg treffe. Den ersten Teil vom Dom aus habe ich in der ersten Ausgabe abgehandelt. Da der Regen gerade etwas zunimmt mache ich hier die erste Pause und beobachte eine ganze Gruppe von Kanu-Fahrern, die sich durch die enge Schleuse zwängen wollen. 

An Lilienthal vorbei geht es durch die schöne Künstlerkolonie Fischerhude bis zum Otto Modersohn Museum am Ende des Orts, wo ich links abbiege. Da es immer noch von oben tröpfelt fahre ich zügig durch weiter. Es geht weiter über Felder und durch Wälder, denn die Wümmewiesen habe ich bereits hinter mir gelassen.

Jetzt folge ich ein Stück dem parallel verlaufenden Radfernweg Bremen-Hamburg und fahre in Richtung Vorwerk und Stapel. Das Örtchen Wilstedt und die sich dort befindliche St. Petri – Kirche habe ich ausgelassen; ich werde diesen Abschnitt nochmal nachholen – das Wetter wurde mir wieder zu ungemütlich. 

Das Highlight des Tages war der Bibelgarten Horstedt der Johannes-der-Täufer-Kirche. Hier nehme ich mir die Zeit und erkunde den detailreich und interessant gestalteten Garten. 

Ein warmer Landregen hat mich erneut durchnässt. Darum fahre ich zügig weiter über die Höfe und Koppeln in Nartum und Gyhum. 

Nun sind es nur noch wenige Kilometer bis zu meiner ersten Airbnb Wohnung in der Börde Elsdorf, welches ca. 8 Kilometer vor Zeven liegt. Die Wohnung ist schnell gefunden und im Handumdrehen die Schlüssel überreicht. Es ist alles da was ich für die Übernachtung benötige. Erst eine heisse Dusche; dann eine heisse Tasse Suppe. Es ist nicht einmal 18:00h aber es haben sämtliche Einkaufsmöglichkeiten geschlossen. Gut, dass ich mir noch ein paar geschmierte Brote eingesteckt habe.

Mit 77 Kilometern habe ich mein Tagespensum für heute eingefahren. Obwohl es noch nicht dunkel ist, lasse ich die Jalousien runter und lasse es gut für heute sein. I am calling it a Day!

Veröffentlicht von Nils Bike

Nils Bike and Co.

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